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QR-Code einsetzen

So sieht ein Digitaler Produktpass aus – fiktives Beispiel zum Anklicken

Aniko Giulio GrossAktualisiert 19.08.20264 Min. Lesezeit

Kurz erklärt

Statt Theorie: Hier ist ein veröffentlichter Produktpass zum Anklicken – und eine Führung durch alles, was Kund:innen nach dem Scan sehen.

Das Live-Beispiel

Am einfachsten versteht man den Digitalen Produktpass, wenn man einen ansieht. Hier ist der veröffentlichte Demo-Produktpass einer Mehrweg-Tragetasche des fiktiven Unternehmens „NordPack Manufaktur“ – so erscheint die Produktseite nach dem Scan des QR-Codes: ohne Login, mobil optimiert, mit Sprachumschalter Deutsch/Englisch.

Öffne das Beispiel und scrolle einmal durch – der Rest dieses Artikels führt dich durch die einzelnen Bereiche.

Live-Beispiel ansehen: Produktpass „Mehrweg-Tragetasche“ →

Kopfbereich: Produkt und Unternehmen auf einen Blick

Oben stehen Produktname, Produktfoto und das veröffentlichende Unternehmen. Diese Klarheit ist bewusst: Wer scannt, will sofort wissen, ob die richtige Produktseite geöffnet wurde und von wem die Angaben stammen. Ein Produktpass ist eine Informationsseite – kein Shop und kein Newsletter-Formular.

Material: die Zusammensetzung mit Anteilen

Die Demo-Tragetasche zeigt Polypropylen-Vlies und Griffband mit den vom fiktiven Unternehmen angegebenen Anteilen. Je nach Produkt können stattdessen Fasern, Papier, Karton, Holz, Metall oder weitere Komponenten relevant sein.

Alle Angaben im Pass stammen vom veröffentlichenden Unternehmen; es bleibt für deren Richtigkeit verantwortlich. Die Produktseite macht diese Angaben strukturiert sichtbar – sie zertifiziert oder verifiziert sie nicht.

Herkunft, Pflege, Reparatur, Recycling

Danach folgen die Bereiche, die aus einem QR-Code eine nützliche Informationsquelle machen: Wo wurde gefertigt? Wie wird die Tasche gereinigt und wiederverwendet? Was lässt sich reparieren? Und welche Bestandteile sollen vor der Entsorgung getrennt werden?

Bei kleinen Marken, Herstellern und Produktanbietern liegen viele dieser Informationen bereits in Datenblättern, E-Mails oder internen Tabellen. Der Produktpass bündelt die freigegebenen Angaben an einem festen Ort.

Nachweise und Zertifikate

Im Beispiel sind ein Materialdatenblatt und eine Herstellererklärung ausdrücklich als Demo-Nachweise hinterlegt. Solche Dokumente werden als vom Unternehmen bereitgestellte Nachweise dargestellt – transparent einsehbar, ohne eine unabhängige Prüfung zu behaupten.

Selbst ausprobieren

Einen solchen Produktpass baust du in PassTag Studio schrittweise auf: Produktdaten in klare Felder eintragen, veröffentlichen, QR-Code oder Hangtag-PDF herunterladen. Der Free-Plan bietet einen kostenlosen Einstieg für bis zu 10 Produkte – ideal, um mit einem Pilotprodukt zu starten.

Häufige Fragen

Nein. Öffentlich wird nur, was du beim Veröffentlichen freigibst. Entwürfe, interne Notizen und nicht ausgefüllte Felder erscheinen nicht – leere Felder werden auch nicht als „keine Angabe“ angezeigt.

Nein. Der Produktpass ist eine normale mobile Webseite – die Smartphone-Kamera scannt den QR-Code und öffnet die Seite direkt im Browser, ohne Login und ohne App.

Ja. Veröffentlichte Produktpässe in PassTag Studio bieten einen Sprachumschalter Deutsch/Englisch – wie im verlinkten Demo-Beispiel oben rechts zu sehen.

Quellen & Stand

Quellen

Stand: 19.08.2026. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und Vorbereitung („DPP-ready") – er ist keine Rechtsberatung. Verbindliche Anforderungen ergeben sich erst aus den jeweiligen EU-Rechtsakten.